rema investiert Millionenbetrag in Neubau

Reiner Rudolphi, Karl-Heinz Seebald, Mathias Uhl und Ulrich Dexheimer (von links) beim ersten Spatenstich.
So wird die Halle für Produktion, Montage und Ausbildung ab 2018 aussehen.

Interessante Perspektiven für junge Menschen und regionale Industrie

Im Rockenhausener Industriegebiet Kreuzwiese investiert das Unternehmen rema fertigungstechnik gmbh einen Millionenbetrag in den Neubau einer Halle für Produktion, Montage und Ausbildung. Damit weitet das Unternehmen seine vielfältigen Geschäfts- und Ausbildungsaktivitäten deutlich aus. Nachdem die Erdarbeiten nahezu abgeschlossenen sind, ist am Donnerstag, 14.09.2017 mit dem symbolischen „ersten Spatenstich“ der Start der Rohbauarbeiten eingeleitet worden. Bis zur Jahresmitte 2018 wird der Neubau bezogen sein.

Die 875 m² Gesamtfläche des Neubaus verteilen sich auf Produktionshalle, Büro-, Verwaltungs-, Gemeinschafts- und Sanitärräume. Rund 240 m² bieten Raum für theoretische und praktische Schulungen. rema ist mit seiner Initiative „Spa(n)nende Perspektiven“ und der Ausbildung junger Menschen aus Ruanda („Machining for Rwanda’s future“) sehr aktiv in diesem Bereich. Im Neubau werden die vielfältigen Ausbildungsaktivitäten des Rockenhausener Unternehmens unter einem Dach vereint. Darüber hinaus bieten sich hier Möglichkeiten für eine überbetriebliche Ausbildung sowie verschiedene Fortbildungsangebote, die auch anderen Unternehmen offen stehen sollen.

„Für uns ist die Ausbildung junger Menschen eine der wichtigen Säulen für die Zukunft unseres Unternehmens und unserer Region“, so rema-Geschäftsführer Reiner Rudolphi. „Der Neubau bietet alle Voraussetzungen, um die Qualität unserer Ausbildung weiter zu steigern und deren Umfang und thematische Bandbreite zu vergrößern. Zudem schaffen wir einen Ort, an dem sich unsere einheimischen und unsere ruandischen Auszubildenden noch intensiver austauschen und voneinander lernen können.“

Neben den bisherigen technischen Berufen wie Maschinen- und Anlagenführer, Zerspanungsmechaniker sowie der kaufmännischen Ausbildung sind weitere Ausbildungsangebote in Planung. Auch eine Fortbildung zum Meister oder die Entwicklung junger Mitarbeiter zum selbständigen Unternehmer werden von rema unterstützt. Mit dem Neubau kann rema in Verbindung mit einem neuen Roboterprojekt den Bereich Mechatronik in der Ausbildung deutlich ausbauen.

Zur Schaufel griffen beim ersten Spatenstich neben den beiden rema-Geschäftsführern Reiner Rudolphi und Mathias Uhl auch Karl-Heinz Seebald, Stadtbürgermeister von Rockenhausen sowie Ulrich Dexheimer, Vorstandsprecher der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB). Anwesend waren ebenso Ralf Hellrich Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Kaiserslautern Architekt Peter Koch und Frank Dexheimer vom Bauunternehmen Frambach GmbH.

Karl-Heinz Seebald, der auch als Schirmherr von „Spa(n)nende Perspektiven“ fungiert, zeigte sich begeistert: „Die Aktivitäten von rema waren ohnehin schon vorbildlich. Mit dieser Investition zeigt das Unternehmen ein beispielhaftes Engagement und schafft für junge Menschen interessante berufliche Perspektiven vor Ort. Dies stärkt auch unsere Stadt und die Region als zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort.“ Die Ausbildungsmöglichkeiten, die sich damit bieten, sollten laut Seebald auch von anderen heimischen Unternehmen genutzt werden.

Ulrich Dexheimer, ebenso Schirmherr von „Spa(n)nende Perspektiven“, lobte zudem die für ein mittelständisches Unternehmen wegweisende Philosophie von rema: „Auch und gerade für mittelständische Unternehmen ist eine aktive und innovative Ausbildung eine aktive Zukunftssicherung.“